Die ersten Tage im neuen Leben

Möttchen berichtet

Ich erinnere mich gut an meine ersten Tage in meinem neuen Leben. Es war also so ziemlich alles ziemlich gruselig für mich: die Geräusche, die Gerüche, die Menschen sowieso und dann gab es da auch noch ein Katzentier im neuen Zuhause!

Ich habe mich sehr vorsichtig bewegt, war immer parat zu flüchten und habe mich erst mal nur im Wohn- und Schlafzimmer aufgehalten.

Bei Esther fühlte ich mich relativ schnell sicher, habe ihre Nähe gesucht und bin ihr bald schon überall hin hinterher getappert.

Bei Ruedi habe ich länger gebraucht, bis ich ihm vertrauen konnte. Ich habe ihn die erste Zeit sogar ziemlich heftig angepöbelt.  Geholfen hat mir, dass Ruedi sich immer angekündigt und meinen Namen gesagt hat, wenn er in meine Nähe gekommen ist. Und dann hatte er auch so feine Leckerli und Käsestückchen, die er mir zugeworfen hat. Ich muss sagen, das hat mich also schon positiv für ihn eingenommen.

Und heute - heute flirte ich ihn kräftig an, bringe ihm meine Spieli und hüpfe um ihn herum - heute sind wir Freunde! 

 

Was sich auch sehr verändert hat, sind meine Spaziergänge. Am Anfang waren wir nur sehr kurz unterwegs. Ich musste vor allem immer die Gegend abscannen, mich absichern,  bin oft einfach stehen geblieben und habe geschaut und geschaut und geschaut.

Heute ist das ganz anders. Heute geniesse ich es total, wenn ich so richtig, richtig rumdüsen kann! Das ist toll!

 

Das Leben ist toll!

Eure Nayeli


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