Nayeli's Blog

Als im Herbst 2015 meine Zaubermaus Laska über den Regenbogen ging, habe ich neben der grossen Trauer um sie auch schon bald gespürt: ohne Hund geht einfach nicht! Und so haben wir Ende November 2015 Nayeli, ein Bretonenmädchen aus dem Tierschutz, adoptiert. Ca.  13 Monate alt war sie, als sie zu uns gekommen ist  -  im besten Junghundealter also! 

Sie ist ein kleines mutiges Hundemädchen, das in der Zeit, seit sie bei uns lebt, schon ganz schön viel gemeistert hat. Ihr Mut und ihre Neugier erstaunen mich täglich. Es war und ist absolut berührend zu beobachten, wie das verschreckte und ängstliche Hundekind sich mehr und mehr zu einem verspielten, verschmusten und fröhlichen Hundemädel entwickelt.

Nayeli – auch Möttchen (= die kleine Motte) genannt – wird ab und an die Tastatur unter ihre Pfoten nehmen und im Blog aus ihrem Leben hier in der Schweiz berichten.


Spiel oder Ernst? Spass oder Stress?

Möttchen berichtet

Foto: Pixabay
Foto: Pixabay

Vor ein paar Tagen sind wir am Waldrand einem panisch um sich blickenden  und hektisch hin- und her rennenden Hundekumpel be-gegnet. Von seiner Bezugs-person war weit und breit nichts zu sehen.

Mir war der hübsche junge Hundemann grad auf den ersten Blick sympathisch und ich habe ihn zum Spiel aufgefordert. Doch da war nichts zu machen. Er war zu gestresst und hatte zu viel Angst, als dass er sich hätte auf ein Spiel einlassen können.

 

Während Esther und ich noch überlegten, was wir mit dem Hundemann machen sollen, kam quer durch den Wald eine Frau auf uns zu gesteuert. Über das ganze Gesicht grinsend sagte sie zu ihrem Hundekind:

„Siehst du? So kann es kommen, wenn du nicht auf mich achtest. Plötzlich bin ich dann nämlich weg!“

Ungefragt erklärte uns die Frau, dass sie sich ab und zu auf dem Spaziergang verstecke damit ihr Hund lerne, sie nicht aus den Augen zu lassen und immer mit einem Teil der Aufmerksamkeit bei ihr zu sein. Sie würde das spielerisch auf diese Art trainieren und es funktioniere ganz oft super gut. Sie und ihr Hund hätten viel Spass dabei. Mit einem fröhlichen „Tschüss“ drehte sie sich um und ging zügig des Weges, ihren Hund im Schlepptau.

Mal ganz abgesehen von den Nebenwirkungen, die dieses Versteckspiel haben kann,
-> es kann den Trennungsstress aktivieren und der Hund bekommt evtl, plötzlich auch
   Panik, wenn er alleine zu Hause gelassen wird...
-> es kann das Vertrauen in die Bezugsperson schwächen, weil sie nicht verlässlich
   ist...
-> die Erwartungssicherheit wird geschwächt und das ist ein enormer Stressor im
   Hundealltag

sieht ein Hund der Spass hat, sich freut und spielt, definitiv anders aus als dieser arme Hundefreund! Wetten, dass der an dieser Art "Versteckis" definitiv keine Freude hatte?

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Wiedersehen macht Freude

Möttchen berichtet

Foto: E. Hufschmid
Foto: E. Hufschmid

Esther sagt, dass es in unserem Zusammenleben 2 wichtige Dinge gibt, die wir gut beherrschen müssen:

- den sicheren Rückruf und

- das Locker-an-der-Leine-laufen.

Wenn diese beiden Verhalten gut funktionieren, kann sich nämlich ein Mensch-Hund-Team schon ziemlich locker und entspannt im Alltag bewegen.

Heute will ich euch etwas zum Rückruf erzählen.

Viele Menschen meinen ja, das sei ein ziemlich einfaches Verhalten, das der Hund können müsse. Er muss ja nur auf das Wortsignal oder auf den Pfiff zu seinem Menschen zurückkommen - und basta.

 

ABER – es ist halt schon bizzi komplizierter. Denn das Verhalten „Zurück zu meinem Menschen“ baut sich aus verschiedenen kleinen Teilschritten zusammen – es ist eine Verhaltenskette.

 

Nehmen wir mal an, ich bin grad mit meiner Aufmerksamkeit sehr die Hundewelt abgetaucht und intensiv mit der systematischen Untersuchung einer hochinteres-santen Schnüffelstelle beschäftigt. Und genau in diesem Moment kommt Esther’s Signal, das mich zu ihr zurück ruft.

Ich muss nun... 

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Besuch für Flocke

Ein Video von Brit und Flocke

Heike Haase, Züchterin der "Kromis vom Hoppenberg", macht mit ihren Hunden bevorzugt Tricktraining.

"Schon in den allerersten Wochen mit Brit hatte ich bemerkt, dass die Kleine ganz versessen darauf war, Neues zu lernen. Also setzte ich den Clicker ein, um ihr kleine Tricks beizubringen. Auch die Grunderziehung verpackte ich in Spielchen und Trickübungen, so dass es uns beiden nie langweilig wurde. Noch immer gerät sie ganz aus dem Häuschen, sobald ich den Clicker in die Hand nehme. Begeistert macht sie mit, egal ob ich etwas Neues mit ihr einüben oder auf bekannten Tricks aufbauen will. Auch Flocke ist ein begabter Trick-Hund, allerdings hat sie nicht diesen starken Ehrgeiz, den Brit zeigt, und ihre Konzentration lässt schnell nach. Daher arbeite ich mit ihr eher in kleinen Schritten und kurzen Intervallen."

 

Das nachfolgende Video zeigt, wie Brit und Flocke einen gemütlichen Nachmittag miteinander verbringen. :-))

 

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Auf Kooperation gebürstet

Möttchen berichtet:

Foto: Brigitte Kreisl / www.brigittekreisl.ch
Foto: Brigitte Kreisl / www.brigittekreisl.ch

Letzthin hat Esther zu mir gesagt, dass ich wirklich pflegeleicht bin - und hat mein Fell damit gemeint.

Zwei Mal im Jahr verliere ich über einen kurzen Zeitraum ziemlich Haare. Dann werde ich bizzi öfter gebürstet und sie muss halt einmal mehr mit dem Staubsauger durch die Wohnung. Aber sonst ist mein Fell - wie gesagt - pflegeleicht.

 

 

Bürsten ist für mich grundsätzlich ok. Vor allem am Hals und unter den Ohren mag ich es. Weniger gerne habe ich es an den Hinterbeinen und an der Rute. Manchmal muss da aber halt irgendwelches Geäst oder Kletten, die ich aus dem Wald mitgebracht habe, raus gebürstet werden. Und das hab ich eben nicht so gerne. In so einer Situation habe ich auch schon mal kurz geknurrt und Esther damit gesagt: Bitte aufhören! Das hat sie natürlich respektiert, beziehungsweise sie hat mich zum Abschluss der Pflegeeinheit noch kurz an einer Stelle gebürstet, wo ich es sehr gerne habe und dadurch einen emotional positiven Punkt hinter die Pflegeaktion gesetzt.

 

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Alle Jahre wieder...

... knallt's am 1. August!  :-((

Wie ihr eure Tiere am 1. August unterstützen könnt, habe ich im Blogartikel "Trösten tut gut" im letzten Jahr bereits beschrieben.

Ihr findet hier zum Text.

 

Wir wünschen euch, euren Pfotenkindern aber auch allen Fell- und Federfreunden in Stall, Feld und Wald einen möglichst knallarmen 1. August.

 

Mit liebem Berggruss

Esther & Nayeli

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Wortsignale aufpolieren

Möttchen berichtet

Lieber Hundekumpel - funktioniert das bei euch so?

Dein Mensch ruft zuuuuuuu miiiiiir und bevor er überhaupt in seine Tasche greifen und die Belohnung hervorkramen kann, stehst du schon voller Freude vor ihm und schaust ihn erwartungsvoll an: "Du hast gerufen, mein lieber Mensch? Hier bin ich!" 

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Knurren erlaubt!

Möttchen berichtet:

Bleib weg! Komm nicht näher! (Foto Pixabay)
Bleib weg! Komm nicht näher! (Foto Pixabay)

Ich lebe ja nun bereits über anderthalb Jahre hier in der Schweiz in meinem neuen Leben. Ich habe tolle Fortschritte gemacht und lerne natürlich immer noch und immer wieder Neues dazu.

Aber ich lerne auch um! Umlernen ist nämlich genauso wichtig wie neu lernen!

So habe ich zum Beispiel in meinem alten Leben gelernt, dass ich fremden Menschen und speziell fremden Männern gegenüber sehr, sehr vorsichtig sein muss, mich besser nicht berühren lasse und guten Abstand zu ihnen halte. Weil - sicher ist sicher!

 

Um mein Distanzbedürfnis richtig deutlich zu machen, hat mir Knurren jeweils gut geholfen. Die meisten Menschen haben nämlich auf mein Gebrummel hin ihre Hände zügig wieder zu sich zurück genommen. Ich habe also gelernt - wie viele Kumpels von mir auch - dass mir Knurren Erfolg bringt.

Nayeli bei der Übernahme 2015: Sie war verängstigt, wollte die Distanz zu mir maximal gross halten und hätte sich wohl am liebsten irgendwo verkrochen.
Nayeli bei der Übernahme 2015: Sie war verängstigt, wollte die Distanz zu mir maximal gross halten und hätte sich wohl am liebsten irgendwo verkrochen.

Selbstverständlich knurre ich aber nicht einfach so drauflos. Ich bemühe mich jeweils schon zuerst deutlich zu machen, dass ich jetzt grad bizzi mehr Distanz brauche und nicht berührt werden will. Mein Bedürfnis nach Distanz zeige ich, indem ich mich zum Beispiel abwende, die Rute einziehe, mich abducke oder mich bis ans Leinenende zurück zu ziehe. Erst wenn diese Kommunikationssignale nicht zum Erfolg führen - das heisst, ich die für mich nötige Distanz zum angsteinflössenden Menschen nicht herstellen kann - knurre ich.

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Big Mama Is Watching Me!

Möttchen berichtet:

Alle diejenigen unter euch, die mich in den letzten Monaten mal persönlich unterwegs angetroffen haben, denen ist das kleine weisse Ding am Brustgeschirr auf meinem Rücken sicher aufgefallen.

Esther wurde ab und zu darauf angesprochen und der Eine oder die Andere hat sogar gemeint, das wäre so ein PetSpray-Gerät, mit dem Esther mich auf Distanz mit einem Spraystoss erschrecken kann, wenn ich was Unerwünschtes tue (in der Werbung heisst es beschönigend „...den Hund aus der Distanz an gewünschte Verhaltensweisen erinnern.“ *hüstel* ...).

Nein, sowas käme natürlich nie an mein Brustgeschirr oder Halsband!

Das, was ich mit mir herum trage ist ein GPS Gerät. Ich bin also draussen unter dauernder Kontrolle. Eben – big Mama is watching me!

Der Grund ist folgender:

Im letztjährigen Sommerurlaub - wir waren grad mal den ersten Tag in den Bergen - habe ich mich mitten im Dorf über etwas sehr erschrocken und einen Hüpfer zur Seite gemacht. Esther ist darauf hin die Flexi-Leine aus der Hand geflutscht und auf den Boden gefallen. Das hat ausgereicht, dass bei mir alles auf Reflex geschaltet hat und ich mich in Panik auf und davon gemacht habe.  Und glaubt mir – ich bin in solchen Momenten richtig, richtig schnell. Innerhalb weniger Sekunden war ich wie vom Erdboden verschluckt!

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Die Pflicht mit der Leine

Möttchen berichtet

Heute waren wir im Wald unterwegs. Ich liebe es sehr, den vielen Gerüchen nachzuschnuppern, die Vögel zu beobachten, Pferdepralinen zu fressen und mich einfach an allem zu erfreuen, was der Wald so zu bieten hat. Damit ich trotz Leinenpflicht einen kontrollierten Freiraum geniessen kann, führt Esther mich an der 15 Meter Schleppleine am Brustgeschirr.

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Ich renne, also bin ich!

Möttchen berichtet

Ich habe euch ja auch schon erzählt, dass ich für mein Leben gerne rumdüse.

Wenn ich so ein Renn-Flash habe (Esther sagt dem so), passe ich also auch nicht mehr richtig gut auf, wo ich hin renne und was mir da alles im Weg sein könnte. Aber bis heute ging Göttin sei Dank immer alles gut und ich habe mir noch nie weh getan. Und je besser mein Muskelaufbau ist, desto geringer ist auch die Gefahr, mich zu verletzen.

 

In meinem alten Leben hatte ich wohl nur wenig Bewegungsfreiraum. Esther meint, dass ich wohl auch in diesem Bereich noch bizzi was aufholen muss... :-)

 

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Darf ich vorstellen? Pfui!

Möttchen berichtet:

Kennt ihr den?

Treffen sich zwei Hunde. Sagt der eine: "Ich bin Fifi - und wie heisst du?" Sagt der andere: "Ich heisse PFUI, manchmal bin ich aber auch der LASS DAS oder der NEIN. "

 

Und wie ist das bei euch zu Hause? Sagt ihr eurem Hundefreund häufig „Nein“ oder „Pfui“ wenn er was tut, das grad nicht so gut passt?

Wenn ja - habt ihr euch schon mal überlegt, was dieses Nein oder Pfui für euren Hund denn genau bedeuten soll? Zu was es ihn veranlassen soll? Heisst es für den Hundefreund

- die Hausschuhe von der Oma nicht zerkauen?

- keine Buddellöcher in den Rasen machen?

- nicht zum Hundekumpel rennen?

- keine Pferdeäpfel vom Boden fressen?

- nicht an der fremden Tante mit den weissen Hosen hoch stehen?

... oder noch was ganz anderes?

Gar nicht so einfach für uns zu wissen, was unser Mensch mit dem "Pfui" jetzt genau von uns will!

 

Ich heisse Pfui - und wer bist du?
Ich heisse Pfui - und wer bist du?
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Nayeli - Allein zu Haus

Möttchen berichtet

Zugegeben, das ist bizzi geschummelt.  So ganz stimmt das nicht mit dem „Nayeli - Allein zu Haus“. Seit ich hier bei Esther und Ruedi lebe, musste ich noch nie völlig alleine bleiben. Weil – ich kann das eben noch gar nicht, ich habe nämlich Trennungsstress.

 

Als ich so ca. 3 Wochen hier war, musste  Esther für ein paar wenige Minuten aus dem Haus gehen. Sie hat mich aber nicht alleine gelassen, Ruedi war noch da. Trotzdem war ich ziemlich gestresst, habe hinter der Haustüre gewinselt und wollte Esther so zurück rufen. Als das nicht klappte,  musste ich auf den Flurteppich pieseln - aus lauter Sorge weil sie weg war.  Ich habe mich also wirklich ziemlich, ziemlich aufregen müssen. 

... da ist sie raus gegangen...
... da ist sie raus gegangen...
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Winter Wunderland

Esther berichtet

Der Winter hat endlich Einzug gehalten! Ausgelassen im Schnee herumzutollen - das lieben viele Hunde (und ihre Menschen)!

Foto pixabay

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Die ein bisschen andere Weihnachtsgeschichte

Es war einmal...

... ein kleines Fischerdorf am Meer.

Kurz vor Weihnachten kam ein starker Sturm auf, der sich zu einem richtigen Orkan entwickelte. Das Meer war sehr aufgewühlt und meterhohe Wellen brachen sich mit lautem Getöse am Strand.

 

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1. Kriegetag

Esther berichtet

1 Jahr ist es heute her, dass wir Nayeli, das kleine Zaubermöttchen, den Chaoszwerg, unsere Madame GutGelaunt von der Tierschutzorganisation übernehmen und zu uns nach Hause bringen konnten.

Wenn ich unser fröhliches Hundekind heute so anschaue dünkt es mich, es sei viel, viel länger her, seit  wir sie adoptiert haben.

Auch meine Notizen und Beobachtungen der ersten Zeit beschreiben einen ziemlich anderen Hund als den, den ich heute an meiner Seite habe! ;-)

Wie gut ist es zu wissen, dass sich Angsthunde wie Nayeli gut erholen können, wenn sie freundlich behandelt werden und ohne Druck und Strafe lernen können. Es braucht ein bisschen Geduld, Wissen und gewaltfreies Training - aber es lohnt sich so sehr!

 

Unser erster Kontakt am 28.11.2015:

alles - inkl. Esther - war soooo gruselig!

Heute - Entspannung mit Körperkontakt, das höchste der Gefühle!


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Wer suchet, der findet!

Möttchen berichtet

Oder ich könnte auch sagen: Wer suchet, hat Spass! Denn wie viele meiner Hundekumpels auch, mache ich sehr gerne Suchspiele. Etwas suchen, finden und es dann fressen oder damit spielen dürfen – das macht so richtig Laune!

Zu Hause habe ich beispielsweise den Schnuffelteppich oder das Schnuffel-Pad, in dem Leckerli für mich versteckt sind. 

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Das Geschenk

Ein Kurzfilm mit Auszeichnung

Der Film "The Present" ist als Abschlussarbeit an der Filmakademie Baden Württemberg entstanden. Dieser Kurzfilm wurde seit der Veröffentlichung 2014 mit über 50 Festival-Awards ausgezeichnet. Ist es auf den ersten Blick vielleicht noch irritierend, dass ein Junge ein Hund geschenkt bekommt, damit dieser ihn von seiner Spielkonsole weg nach draussen lockt, so wird am Ende klar, dass dahinter eine andere Botschaft steckt...

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Sachkundenachweis

Heute überlässt Nayeli alias Möttchen ihrer Esther die Tastatur. Das, was da in Bundesbern zum SKN entschieden worden ist, kann nämlich kein Hund nachvollziehen, meint sie und zieht sich mit einem Kopfschütteln auf ihre Decke zurück.

Jetzt erst recht!

Foto: Pixabay
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Darf er auf's Sofa?

Kreative Lösung für kreative Hunde - auf bayrisch


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Meine Hobbys und ich

Möttchen berichtet

Und? Was macht ihr so den lieben langen Tag? Womit beschäftigt ihr euch?

Also ich, ich habe ganz viele Hobbys, denen ich nachgehe - oder gerne nachgehen würde, würde ich nicht daran gehindert.

 

Nicht ausleben darf ich zum Beispiel das Hobby Menschenkacke fressen. Das verunmöglicht mir Esther, wann immer sie kann. Sie ist darin zwar ziemlich gut, aber nicht immer gut genug. Manchmal schaffe ich es, mich an diesen braunen Haufen gütlich zu tun, bevor Esther es merkt und mich davon weg motivieren kann. Sie nervt sich dann jeweils schon bizzi. Also weniger über mich als über die Leute, die ihre Geschäfte einfach so im Wald zurück lassen. Schliesslich nehmen wir unser Zeugs – also Esther meines – auch immer auf und bringen es zum Abfallkübel. Ok, aber das war jetzt nur so ein Beispiel dafür, was ich nicht tun sollte.

 

Ganz zuoberst auf meiner Hobby-Liste stehen sowieso andere Sachen. Ich finde es nämlich total cool, mit den Augen die Umgebung nach Vögel abzusuchen und – wenn sich dann einer ganz frech ein paar Meter vor uns auf den Weg setzt – diesen zu beschleichen. 

 

Dog-TV: es läuft grad die Sendung mit den Vögeln :-) Mein Hobby "beobachten" kann ich auch zu Hause ausleben
Dog-TV: es läuft grad die Sendung mit den Vögeln :-) Mein Hobby "beobachten" kann ich auch zu Hause ausleben
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Hunde-Baukasten

Möttchen wünscht ein kreatives Wochenende!

Wenn du deinen Hund bei ikea kaufst und dann versuchst, ihn selbst zusammen zu bauen... :-)
Wenn du deinen Hund bei ikea kaufst und dann versuchst, ihn selbst zusammen zu bauen... :-)

Mit wedeligen Grüssen

eure Nayeli

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Die Wahl haben

Möttchen berichtet

In meinem Blogartikel "Nayeli for President" habe ich euch ja verraten, dass ich nienimmer die Absicht habe, die Herrschaft über meine Familie oder die Schweiz oder die Welt zu erlangen. Mir gefällt es nämlich ganz gut so, wie es ist.

 

Und bei uns ist es ja sowieso so, dass Esther in vielen Dingen das Sagen hat. Sie bestimmt zum Beispiel, wann wir raus gehen... wann ich mein Futter bekomme... was im Napf drin ist... wann Bettruhe ist... ob die Türe zur Terrasse geöffnet bleibt... was ich zum Spielen zur Verfügung habe... ob sie Zeit zum Kuscheln mit mir hat... und vieles andere mehr.  

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Trösten tut gut!

Möttchen berichtet

Am 1. August feiern die Menschen den Geburtstag der Schweiz. Das ist ja per se etwas Schönes – wenn es nur nicht mit solch einem Geknalle und Geböllere verbunden wäre! Das zumindest finden viele Hundekumpels von mir wie auch die Fell-, Feder- und Wollfreunde in Stall, Feld und Wald.

Foto: pixabay
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Ohne Worte

Möttchen berichtet

Heute sag ich nichts... Heute dürft ihr einfach nur gucken!

 

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Nayeli for President

Möttchen berichtet

Foto: pixabay
Foto: pixabay

Ha, ha - ich und Präsidentin - das ist natürlich nur ein Witz! *kicher* Wie sollte denn ein kleines Hundemädel wie ich das auch machen können, ein Land oder einen Kontinent oder gar die Welt zu regieren...??? (Obwohl es für die Welt mit Sicherheit besser wäre, einer meiner Kumpels würde nächster Präsident der USA als dieser Mister Trump!)

 

Aber echt, es gibt immer noch und immer wieder Menschen, die genau das behaupten! Dass wir Hunde nämlich in unseren tiefen Rangstatus eingewiesen werden müssen, damit wir nicht meinen, wir seien die Grössten! Nein die Weltgrössten! Und meinen, wir müssten die Weltherrschaft übernehmen. 

Es gibt also Leute die sind überzeugt, so Hunde wie ich zum Beispiel würden laufend austesten, ob sie die Menschen und die Welt nicht eventuell doch dominieren könnten. Wir Hunde hätten nämlich das Dominanzstreben sozusagen in unseren Genen!

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Leben mit dem Katzentier

Möttchen berichtet

Beim Start in mein neues Leben musste ich mich an extrem viel Neues gewöhnen und täglich Neues lernen!

Zum Beispiel:

Mein Spiegelbild nicht verbellen... in der Box Down-Time machen und entspannen, während Esther für mich nicht zu haben war... das Autofahren nicht mehr zum Ko*** finden... mich auf Frischfütterung umstellen... Ferien machen... komische Geräusche im Haus nicht beachten und vor allem nicht kommentieren... meine Geschäfte nicht in der Wohnung verrichten...  relativ entspannt beim Tierarzt sein... mit dem Zug und dem Bus fahren... und Vieles mehr! Das alles war also schon ziemlich anstrengend! Aber natürlich haben wir uns viel Zeit gelassen und tun das auch heute noch! So ganz nach dem Motto: Gut Ding will Weile haben!

 

Im neuen Zuhause gab’s auch noch ein schwarzes Katzentier. Ganz zu Beginn hat  Naira la Principessa – so heisst sie – im Büro von Esther gewohnt. Da durfte ich nicht rein, eine Kindersicherung hat mich daran gehindert. Ich bin dann ab und zu einfach davor gestanden und habe die Samtpfote beobachtet. Wenn ich ruhig zu ihr hingeschaut habe, gab's von Esther ein "click" und ein Bröckchen Futter ist zu mir geflogen. So habe ich schnell gelernt, dass sich das ruhige "Büsi-gucken" für mich lohnt!

 

Naira konnte entscheiden, ob und wann sie nach vorne ins Wohnzimmer oder in die Küche kommen wollte. Am Anfang ist sie nur nachts, wenn ich sicher in der Box versorgt war, ins Schlafzimmer gekommen und hat sich ihre Streicheleinheiten und ihre Kuschelzeit bei Esther abgeholt. Bald schon aber hat sie sich auch tagsüber nach vorne gewagt. Die ersten Male, als sie ins Wohnzimmer kam, habe ich sie schon bizzi angepöbelt - knurren und wuffen und so. Esther hat mich u.a. deshalb in der ersten Zeit noch mit der Hausleine gesichert, damit sie mich im Kontakt mit der Principessa besser managen kann. 

Thunder-Shirt, Geschirr und Hausleine gehörten zur Grundausstattung am Anfang auch im Haus dazu
Thunder-Shirt, Geschirr und Hausleine gehörten zur Grundausstattung am Anfang auch im Haus dazu
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Nicht locker lassen gewinnt!

Möttchen berichtet

Esther sagt, ich bin echt geschickt mit meinem Fang! Ich kann ganz viele unterschiedliche Dinge gut halten und tragen (oder auch bearbeiten...)

Sehr gerne trage ich zum Beispiel meine Futterbälle mit mir rum. Und wenn's um die geht, kann ich also so richtig, richtig ausdauernd sein! 

 

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Ich glaub, mich küsst ein Hirsch

Möttchen berichtet

Nayeli und Frau Hirsch
Nayeli und Frau Hirsch

Auf einem unserer Spaziergänge sind wir zum Wildgehege. Esther wollte wissen, wie ich auf das Rotwild und die Rehe reagiere.

Zuerst - es waren noch keine Tiere zu sehen aber zu riechen - habe ich versucht, unter dem Zaun durch ins Gehege zu gelangen. Durfte ich aber nicht. Esther hat gesagt: "komm, wir gehen weiter!"

 

Plötzlich habe ich die Tiere in der Ferne gesehen. Ich musste gucken, und gucken und gucken und schnuppern. Aber ich bin also weder hysterisch geworden noch musste ich bellen oder mich in die Leine hängen. Ich war einfach nur sehr interessiert.

 

Und dann - ihr glaubt es nicht - hat sich eine Hirschfrau aus der Gruppe gelöst und ist zu uns an den Zaun gekommen. Ich war hin- und hergerissen zwischen fasziniert sein, aufgeregt sein, hin wollen und wieder weg rennen.

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Hundekumpel

Möttchen berichtet

Ich liebe es, wenn wir auf Spaziergang Hundekumpels treffen! Und dies ganz unabhängig davon, ob der Kumpel klein, mittel oder gross, dick oder dünn, Bub oder Mädel, alt oder jung ist... Hauptsache nett!

Inzwischen kenne ich also bereits einige: zum Beispiel den Eros, den Edgar, den Tobi, die Nyma, den Nawaho, den Whisky, die Zora, den Lord, die Cinta, den George und natürlich alle Hundekumpels von Esther's Trainerinnen in der Ausbildung bei cumcane familiari.

 

Oft reicht mir schon die Anwesenheit eines Hundes, damit ich vor lauter Freude meine Kreise auf der Wiese ziehe und rumzudüse.

Aber am schönsten ist es natürlich schon, wenn ich mit dem Gspändli richtig rennen oder spielen kann. Das kann ich nämlich richtig gut. Seht selbst: 

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181 Tage im neuen Leben

Möttchen berichtet

Na, was sagt ihr dazu? Das Portrait links hat Esther kurz nach meiner Ankunft gemacht, das rechte Bild ist nach sechs Monaten entstanden. Ich bin kaum wieder zu erkennen - oder? Aber ich bin's also wirklich! Ehrlich!

Drei Tage im neuen Leben
Drei Tage im neuen Leben
Sechs Monate im neuen Leben
Sechs Monate im neuen Leben

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Ich heisse Nayeli

Möttchen berichtet

Möchtet ihr wissen, was ich als allererstes gelernt habe in meinem neuen Leben? Nein, nicht an lockerer Leine laufen oder die Umorientierung oder Sitz, Platz, Bleib oder sonst was in der Art. Ganz zuerst habe ich gelernt, wie ich heisse!

Das ging ganz lustig vor sich. Esther hat meinen Namen gesagt und mir ein Bröckchen Futter gegeben... meinen Namen gesagt und mich unterhalb der Ohren massiert (ich liebe es, wenn ich dort so richtig gekrault werde)... meinen Namen gesagt und mit mir einen Karton zum Schreddern gegeben... meinen Namen gesagt und mich mit lieber Stimme gelobt. Häufig habe ich was zu futtern bekommen, wenn ich meinen Namen gehört habe. Käse und Würstchen und andere so feine Sachen. Ich habe so ganz schnell gelernt, dass Nayeli etwas Gutes ankündigt und ich freue mich, wenn ich meinen Namen höre. 

In meinem früheren Leben hiess ich Negrita. Aber Esther hat gesagt: neues Leben, neuer Name. Und inzwischen habe ich "Nayeli" schon richtig gut gelernt. Wenn Esther sich zum Beispiel mit jemandem über mich unterhält und dabei meinen Namen erwähnt, gucke ich schnell zu ihr hin. Denn es könnte ja wieder was Tolles von meiner Menschenmama kommen!

Also mir gefällt mein Name, er fühlt sich gut an!

 

Herzliches Wuff Wuff

Eure Nayeli

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Ferien!

Möttchen berichtet

Ferien!

Ich war im Januar in den Ferien! Ganz viele „zum ersten Mal“ habe ich da erlebt.

Zum Beispiel bin ich mit der Zahnradbahn gefahren. Es hatte gruselig viele Menschen. Aber auf Esthers Schoss fühlte ich mich so sicher, dass ich sogar kurz eingedöst bin.

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Esther hat Blutdruck!

Möttchen berichtet

Heute hatte Esther Blutdruck!

Das kam so: Wir waren auf freiem Feld unterwegs auf Spaziergang. Hinter uns kam eine Joggerin auf uns zu. Esther ist mit mir stehen geblieben, hat die Schleppleine in der Hand genommen und hat für jedes ruhige Hingucken von mir zu dieser Frau "click" gesagt und mir ein Bröckchen Futter gegeben.

Ich war also definitiv zielmlich relaxed, als die Frau an uns vorbei gerannt ist und habe ihr einfach kurz hinterher geguckt.

Esther liess die Schleppleine wieder fallen und wir sind weiter.  Aber dann hat mich das doch irgendwie gereizt, diese rennende Frau... Ich bin in ihre Richtung getappert, habe Fahrt aufgenommen und bin ihr hinterher gerannt.

 

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Beim Tierarzt

Möttchen berichtet

Eeeeeeigentlich war es ja ganz anders geplant...

Esther wollte nämlich, dass ich zuerst richtig ankomme im neuen Leben und Sicherheit gewinnen kann. So Ende Januar wäre dann ein erster Besuch beim Tierarzt geplant gewesen! Mit Betonung auf „wäre“!

Wir hatten bereits mit dem Pflegetraining begonnen, damit für mich der Tierarztbesuch mit möglichst wenig Stress abläuft. Wir haben zum Beispiel geübt auf den Tisch gehoben werden, mich überall anfassen lassen, in die Ohren gucken, am Bauch rum drücken, die Zeckenzange ansetzen, bürsten und lauter solche Sachen. Aber eben, es kam natürlich alles ganz anders als geplant!

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Weihnachten unter dem Tisch

Möttchen berichtet

Ich habe ja noch so bizzi Probleme mit fremden Menschen. Die machen mir immer noch Angst und ich muss dann wuffen und manchmal auch knurren, wenn mir jemand zu nahe kommt.

 

Vorgestern haben wir aber Besuch erwarten. Es war nämlich Weihnachten und die Familie kam.

Esther hat mir meine Schlafbox ins Wohnzimmer geholt und diese ein bisschen abseits vom grossen Esstisch hingestellt.

Kurz bevor unser Besuch kam, hat Esther mir einen grossen Trockenfisch in der Box gegeben. Mit dem habe ich mich gut beschäftigen können und in der Box habe ich mich sicher gefühlt.

Die neuen Menschen haben mich in Ruhe gelassen und sind mir nicht zu nahe gekommen. Obwohl alle ziemlich neugierig auf mich waren, haben sie bloss ein wenig aus den Augenwinkeln zu mir gegüxelt - ich habe das also schon gesehen! Aber das war also völlig ok für mich.

 

Als dann alle am Tisch sassen und mit dem Essen beschäftigt waren, hat Esther meine Box geöffnet. Ich habe mich hervor gewagt und unter dem Tisch alle Beine und Füsse abgeschnuppert.

Dieser Besuch war wirklich nett. Ich habe mich sogar von Esther's Bruder flattieren und streicheln lassen. Er hat so beiläufig die Hand seitlich nach unten gehalten und als ich mich anlehnte, hat er mich unter den Ohren massiert. Das habe ich nämlich tooootaaaal gerne! Zum Schluss habe ich ihm sogar meinen Bauch hingehalten!

Ich wusste ja nicht, was Weihnachten ist. Aber ich muss sagen, das ist also voll ok!

 

Bleibt friedlich!

Eure Nayeli

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Übermütig

Möttchen berichtet

Esther war heute auf dem Spaziergang bizzi übermütig. Sie hat mich nämlich eine zeitlang mit der Schleppleine am Boden mitlaufen lassen. 

Dann war da aber plötzlich etwas Spannendes im Wald. Glaubt mir, ich habe es Esther gezeigt! Aber bis sie begriffen hat, dass ich da nachgucken gehen muss, war ich schon weg vom Weg und habe mich zu dieser spannenden Stelle vorgearbeitet.

Esther hat den Trillerpfiff gemacht. Den hab ich zwar auch schon kennen gelernt. Aber in diesem Augenblick war das "Andere" halt viel interessanter und deshalb habe ich mich noch ein bisschen weiter vorgearbeitet.  Plötzlich waren meine Menschen ausser Sicht! Das war dann doch bizzi viel für den Moment und ich habe mich entschieden, lieber wieder zurück zu gehen.

Triller sei dank wusste ich auch, wo meine Menschen sind. Ich wurde überschwänglich gelobt und habe eine grosse Ladung Leckerli bekommen: Frolic und Käsebröckchen und Wurststückchen und der Ball ist auch noch geflogen!

Ich sage euch, das war ein richtig aufregender Spazottel! Wir sind dann zügig nach Hause und ich musste zuerst mal ein Mütze voll Schlaf nehmen und mich von diesem Abenteuer erholen.

 

Herzliches Wuff von eurer Nayeli

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Die ersten Tage im neuen Leben

Möttchen berichtet

Ich erinnere mich gut an meine ersten Tage in meinem neuen Leben. Es war also so ziemlich alles ziemlich gruselig für mich: die Geräusche, die Gerüche, die Menschen sowieso und dann gab es da auch noch ein Katzentier im neuen Zuhause!

Ich habe mich sehr vorsichtig bewegt, war immer parat zu flüchten und habe mich erst mal nur im Wohn- und Schlafzimmer aufgehalten.

Bei Esther fühlte ich mich relativ schnell sicher, habe ihre Nähe gesucht und bin ihr bald schon überall hin hinterher getappert.

Bei Ruedi habe ich länger gebraucht, bis ich ihm vertrauen konnte. Ich habe ihn die erste Zeit sogar ziemlich heftig angepöbelt.  Geholfen hat mir, dass Ruedi sich immer angekündigt und meinen Namen gesagt hat, wenn er in meine Nähe gekommen ist. Und dann hatte er auch so feine Leckerli und Käsestückchen, die er mir zugeworfen hat. Ich muss sagen, das hat mich also schon positiv für ihn eingenommen.

Und heute - heute flirte ich ihn kräftig an, bringe ihm meine Spieli und hüpfe um ihn herum - heute sind wir Freunde! 

 

Was sich auch sehr verändert hat, sind meine Spaziergänge. Am Anfang waren wir nur sehr kurz unterwegs. Ich musste vor allem immer die Gegend abscannen, mich absichern,  bin oft einfach stehen geblieben und habe geschaut und geschaut und geschaut.

Heute ist das ganz anders. Heute geniesse ich es total, wenn ich so richtig, richtig rumdüsen kann! Das ist toll!

 

Das Leben ist toll!

Eure Nayeli

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