Nayeli's Blog

Foto: www.brigittekreisl.ch
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Als im Herbst 2015 meine Zaubermaus Laska über den Regenbogen ging, habe ich neben der grossen Trauer um sie auch schon bald gespürt: ohne Hund geht einfach nicht! Und so haben wir Ende November 2015 Nayeli, ein Bretonenmädchen aus dem Tierschutz, adoptiert. Ca.  13 Monate alt war sie, als sie zu uns gekommen ist  -  im besten Junghundealter also! 

Sie ist ein kleines mutiges Hundemädchen, das in der Zeit, seit sie bei uns lebt, schon ganz schön viel gemeistert hat. Ihr Mut und ihre Neugier erstaunen mich täglich. Es war und ist absolut berührend zu beobachten, wie das verschreckte und ängstliche Hundekind sich mehr und mehr zu einem verspielten, verschmusten und fröhlichen Hundemädel entwickelt hat.

Nayeli – auch Möttchen (= die kleine Motte) genannt – wird ab und an die Tastatur unter ihre Pfoten nehmen und im Blog aus ihrem Leben hier in der Schweiz berichten.


Die Krux mit der Bindung

Möttchen berichtet

Ehrlich, wir können es fast nicht mehr hören, Esther und ich, wenn "Fach"- und andere Personen mit viel Meinung und wenig Ahnung verunsicherten Hundemenschen erklären, ihr Hund habe keine oder eine schlechte Bindung zu ihnen. Um ihnen grad anschliessend für den Aufbau der Bindung so Tipps und Ratschläge zu erteilen wie

- sie sollen den Hund öfters ignorieren

- ihm die Befriedigung seiner Bedürfnisse entziehen

- ihn körperlich abdrängen und begrenzen (sprich ihn bedrohen) 

- oder ihm überhaupt mal deutlich machen, wo hier im Haus der Hammer hängt. 

 

Diese Tipps und Ratschläge erfolgen oft aus Gründen, wie

- der Hund hat den Rückruf nicht subito befolgt...

- oder er konnte sich auf Signal nicht grad hinsetzen...

- oder er hat die Umorientierung zum Menschen nicht geschafft, weil er einen Auslöser im Auge behalten musste...

Foto www.brigittekreisl.ch
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Doch nun mal ehrlich, liebe Hundemenschen: Wenn ihr zu einer anderen Person eine sichere und stabile Bindung aufbauen wollt - was macht ihr dann? Ignoriert ihr sie? Verweigert ihr den Kontakt? Frustriert und stresst ihr sie durch Einschränkung und Massregelungen? Wohl eher nicht...! 

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Kann man den Hund ohne Strafe erziehen?

Esther berichtet

Heute lade ich euch Bezugspersonen, euch Hundemamas und Hundepapas, Frauchen und Herrchen ein, euch Überlegungen und Gedanken zum Thema "Strafen in der Hundeerziehung" zu machen. Denn die Frage, ob Hunde so ganz ohne Strafe erzogen werden können, wird ja sehr oft und immer wieder gestellt.

Genau darüber habe ich mich mit der Journalistin Astrid Bossert Meier unterhalten. Erschienen ist das Interview im Februar 2019 in der Zeitschrift HUNDE der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft SKG.

 

Hinweis

Wird der Button oben links (siehe roter Pfeil im Foto) im Interview angeklickt, wird der Text in gross angezeigt.

 


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Schnauze!

Möttchen berichtet

Kommt da wer? Soll ich die anmelden?
Kommt da wer? Soll ich die anmelden?

Alle unter euch, die mich persönlich kennen wissen, dass ich nicht zu den sehr bellfreudigen Hunden gehöre. Aber logisch, ab und zu melde auch ich mich zu Wort.

Wenn zum Beispiel aus meiner Sicht komische Leute direkt unter unserer Terrasse stehen bleiben sage ich denen schon kurz, dass sie bitte weiter gehen sollen. Oder wenn ein Kumpel in einem der umliegenden Gärten sich zu Wort meldet, antworte ich ihm natürlich. Aber auch wenn mir irgendetwas gruselig vorkommt, wuffe ich es zuerst mal an. Doch wie gesagt, passiert das nicht so oft. 

Die Bellfreudigkeit unter uns unterschiedlichen Hundetypen bzw. Hunderassen ist sowieso verschieden ausgeprägt und hat immer auch eine genetische und eine individuelle Komponente. Bellen aber ganz grundsätzlich gehört zu unserem völlig normalen Verhaltensrepertoire.

 

Leider ist es heute jedoch so, dass die Toleranz gegenüber Hundegebell nahe dem Gefrierpunkt angelangt ist. Und ich rede hier nicht von Hunden, die stundenlang in der Wohnung oder im Garten bellen und heulen, weil sie zB. unter Trennungsstress leiden - das sind sowieso ganz arme Socken.

Foto Stefan Buder
Foto Stefan Buder

Nein, ich rede hier von Hunden, die sich mal zu Wort melden und einen Fremden verbellen oder sich über die Katze im Garten kurz aufregen. Das löst schnell den Unmut der Nachbarschaft aus und die Forderung, „... den Köter endlich mal abzustellen!" kommt zügig.

Und auch wenn es sich wohl einige Menschen wünschen – wir Hunde haben  keinen „Bell-Abstell-Knopf“!

Dass alleine „Aus“, „Pfui“, „Basta“ oder „Nein“ als Verhaltensunterbrecher nicht grad zielführend sind, habe ich im Artikel „Darf ich vorstellen? Pfui“ schon mal erklärt. So gilt auch beim Rumwuffen: Sagt uns doch, was wir an Stelle vom Bellen tun sollen!

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Ich bin dir nicht mehr böse

Esther berichtet

Habt ihr, liebe Hundemenschen, euch schon mal gefragt, ob unsere Hunde das Prinzip der Versöhnung kennen? Ob sie sich zB. unter einander wieder versöhnen können und wollen nach einer konflikthaften Situation?

 

Genau diese Frage wurde letzthin in einem Chat im Internet angeregt diskutiert. Eine Chatterin hat das Versöhnungsprinzip unter Hunden ins Feld geführt, um damit entsprechende Trainingstechniken argumentieren zu können.

Bei besagtem Training wird der Hund, sobald er unerwünschtes Verhalten zeigt, "leicht" bestraft, um gleich danach mit etwas Gutem wieder "versöhnt" zu werden. So sollte er lernen, ein unerwünschtes Verhalten nicht mehr zu zeigen. 

Foto Pixabay
Foto Pixabay

 

Ein Beispiel:

> Der Hund hat ein Problem mit Artgenossen und verbellt diese, wenn sie ihm zu nahe kommen.
> Wenn er das macht, wird von der Bezugsperson entweder in die Seite gekniffen oder es gibt einen unangenehmen Leinenruck 
> Gleich danach wird die Versöhnung mit zB. einem Leckerli eingeleitet.

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Im Minimum die Leine drum!

Möttchen berichtet

Foto: www.brigittekreisl.ch
Foto: www.brigittekreisl.ch

Ich gestehe es: ich bin eine derer Von und Zu Jagd. Kumpels von meinem Hundetyp - Vorstehhunde - wurden genetisch so selektiert, dass wir die Verhaltensweisen des Vorstehens durch Verharren in der Bewegung mit angewinkeltem Vorderlauf anzeigen - so zumindest steht es im Rassestandard beschrieben.

Unterwegs auf Spaziergang werde ich von anderen Hundemenschen auch regelmässig als Jagdhund erkannt - wenn auch die wenigsten wissen, dass ich eine Bretona bin. Fast mitleidig wird Esther manchmal gefragt, ob sie mich denn immer an der Leine führen müsse und ob ich intensiv jagen würde. Um im gleichen Atemzug ungefragt zu erklären, dass ihr 4-pfotiger Freund zum Glück zu den Hunden gehört, die nicht jagen! Nienimmer würde er einem Wildtier hinterher hetzen. Nein, ihr Hund mache sowas nicht!

Dabei ist es aber schon so, dass bei jedem Hund die sogenannten formkonstanten Verhaltenselemente angelegt sind. Diese werden in die Funktionskreise

- Nahrungserwerb

- Fortpflanzung

- Sicherheit

unterteilt.

In den Funktionskreis "Nahrungserwerb" gehört das Sammeln von Essen und das Jagen von Essen.

Essen sammeln bedeutet Abfälle, Aas oder Kot finden und fressen (und manchmal noch kurz darin wälzen...), jagen tun wir kleine oder grosse Tiere (Insekten, Mäuse, Vögel, Hasen, Rehe...). 

Die Basis der formkonstanten Verhaltenselemente bildet ein genetischer Rahmen - und zwar bei jedem Hund. Das heisst, die Ausführung dieser Verhaltenselemente muss nicht erlernt, sie kann allenfalls verfeinert werden.

 

Zum Verhaltenselement "Jagen von Essen" gehört aber nicht "nur" das Hetzen von Beute, es umfasst insgesamt 6 Module.

 

Module des Verhaltenselements Essen jagen

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Die hohe Mathematik des Hundetrainings

Möttchen berichtet

Jetzt fragt sich wohl der Eine oder die Andere, was denn Mathematik mit Hundetraining zu tun haben könnte?

Nun, es geht nicht wirklich um die hohe Mathematik. Das ist ehrlich gewufft bizzi geschummelt... ;-)  Wir ziehen jetzt - zum Glück - keine Wurzeln oder ermitteln den kleinsten gemeinsamen Nenner oder den grössten gemeinsamen Teiler und auch Primzahlen bestimmen wir nicht... nein, nein, es geht in unserem Fall um das Gefühle-Rechnen! Aber am besten erkläre ich euch an Hand von Beispielen, was darunter zu verstehen ist:

Foto Pixabay
Foto Pixabay

BEISPIEL 1

Wir sind an einem Wintertag unterwegs auf einem Feldweg.

Plötzlich schreckt mich auf der Wiese ein ganz gruseliges, weisses Irgendwas auf. Esther erklärt mir zwar, dass das ein Schneemann ist – aber wer kann mir denn garantieren, dass dieses Teil wirklich nicht beisst und tatsächlich ungefährlich ist?!? Also lautet meine Strategie: Vorsicht walten lassen und bei Esther Schutz suchen. Wir sind dann gemeinsam zu diesem gruseligen Schneehaufen hin gependelt - heisst, wir haben uns bogenförmig und kurvig angenähert - bis ich mich selbst überzeugen konnte: der beisst tatsächlich nicht! Alles paletti! Und ihn kurz anbiseln konnte ich auch noch ungestraft! :-)

 

Die Gefühle-Rechnung:

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Wie heisst du?

Möttchen berichtet

Ich habe euch im Blogartikel "Nomen est Omen" meine tausend Kose- und Übernamen verraten - ok, das ist bizzi geschummelt - es sind glaub bloss 998 ;-).

Einige von euch haben uns nachher via Kommentarfunktion und Mail etwas zum Namen ihres Fellfreundes erzählt! Danke nochmals herzlich dafür! Das war also sehr, sehr spannend zu lesen. Und sehr interessant war auch festzustellen, dass ein paar Kumpels ähnlich komische "Kosenamen" haben wie ich - ich sag da nur: Wurschti! *hüstel*

 

Es hat sich auch gezeigt, dass ihr, liebe Hundemenschen, sehr wohl wisst, wie der Name eures Fellfreundes lautet. ABER - weiss auch er, wie er heisst?? Also kennt er seinen Nahmen so gut, dass er sich voller Freude zu euch umorientiert, sobald er ihn hört und er bereit ist, mit euch etwas zu arbeiten? Mit euch gemeinsam etwas zu tun?

 

Für viele Hundemenschen ist der Name des Fellfreundes nämlich grad auch das Signal zum Einchecken in die Menschenwelt im Sinne von: "Hey, hallo Hundefreund, hör mal, ich will was von dir!"

Genau aus diesem Grund ist es wichtig, dass

a) dein Fellfreund auch wirklich weiss, wie er heisst und

b) sein Name positiv im Hundehirn verknüpft ist.

 

Diese Verknüpfung herzustellen ist keine Zauberei, sondern genial einfach. Guckt mal, wir machen in regelmässigen Abständen diese Übung:

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Nomen est Omen

Möttchen berichtet

Liebe Hundemenschen, würde ich euch jetzt fragen: "Wisst ihr, wie ich heisse?", bekäme ich wohl zur Antwort: "Nayeli" oder vielleicht auch "Möttchen".

Nun ja, da habt ihr schon Recht, so bizzi... irgendwie... Aber es ist eben auch so, dass ich noch viel mehr und anders heisse.

 

Zum Beispiel sagt Esther auch zu mir...

- Möttimaus

- Zaubermöttchen

- Mausi

- Mausibär

- Mottenkind

- Schatzekind

- Chill-Bohne (oder auch Tschi-Bi)

- Chaoszwerg

Manchmal sagt sie auch Wurschti zu mir! *räusper*

Oder am Morgen heisse ich auch Madame Gutgelaunt - und das bin ich also wirklich! Nach dem Aufstehen und Biseln habe ich immer meine knappen 5 Minuten, bin übermütig und düse mit einem Plüschi im Fang im Wohnzimmer herum!

Ab und zu, wenn ich zum Beispiel so bizzi streng gucke, dann sagt Esther mir auch Madame LaMotte oder Signora LaMotta.

 

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Taki's Weihnachten im Mai 2018

Esther berichtet

Die Besucherinnen und Besucher meiner Homepage wissen, dass Hundart laufend einen Teil der Kurseinnahmen für den Tierschutz spendet. Einerseits erhalten unterschiedliche Organisationen einen Zustupf für zB. dringend benötigtes Material wie Decken, Hundehütten, Futter etc. oder für eine Kastrationsaktion. Andererseits unterstütze ich auch immer wieder ganz gezielt einzelne Hunde mit einer Spende/Patenschaft. So habe ich im vergangenen Jahr auch für Taki, einen kleinen Bretonenmix aus Spanien, gespendet. Taki's Geschichte in sein neues Leben bildet in diesem Jahr die Weihnachtsgeschichte in Nayeli's Blog.

 

Taki's Geschichte

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Ohren auf Durchzug

Möttchen berichtet

Kürzlich ist uns auf dem Spaziergang Folgendes passiert: Ich war grad dabei, meinen Durst an einem Brunnen zu löschen, als uns auf dem Weg zwei Menschen und drei Hunde - zwei französische Bulldoggen und ein Goldie - entgegen kamen. Alle drei offline.

Einer der French Bullies ist in der Diretissima auf mich zugesteuert. 

Foto Pixabay
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Spare in der Zeit, dann hast du in der Not

Möttchen berichtet

Esther wird ab und zu mal gefragt, ob sie den IMMER und in JEDER SITUATION nett mit mir ist. Ob ihr nie nimmer der Kragen platzt, wenn ich Blödsinn (also Blödsinn aus Menschensicht) mache?

Zum Beispiel wenn mich in Kacka Chanel wälze... oder meine Ohren beim Rückruf partout auf Durchzug stelle... oder einen auf Dampflock mache an der Leine...

 

Nun, meine Esther ist ja schon ziemlich nett und lieb und verständnisvoll und sie gibt sich auch wirklich Mühe mit mir - aber einen Heilige ist sie deshalb nicht!

 

Es ist nämlich auch schon passiert, dass ihr der Geduldsfaden gerissen ist und sie mich nörgelig oder unfreundlich angesprochen hat. Oder sie musste etwas für mich Unangenehmes an mir machen. Oder sie hat eine Fliege geklatscht und ich bin vor Schreck fast aus dem Fell gehüpft!

 

Dass ich trotz solcher Situationen das Vertrauen in Esther nicht verliere, hat mit unserem reichlich gut angefüllten Vertrauenskonto zu tun. 

Foto Pixabay
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Wenn du gehst...

Esther berichtet

Es ist der Moment, dem wohl viele von uns mit Bangen entgegen sehen. Der Moment, wenn wir unseren guten Freund auf vier Pfoten ziehen lassen müssen.

 

Im nachfolgenden Text von Viola Liliac formuliert ihre Windhündin Abby eine hundliche Sicht auf das Thema Abschied nehmen und loslassen. 

 

Foto Pixabay
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Ein Gespräch mit Abby

von Viola Liliac

 

"Sag mal Abby, denkst du eigentlich auch mal daran, ob unsere letzte Zeit angefangen hat?"

 

"Nö, wieso auch?"

 

"Ich weiß nicht, du bist die mit dem Krebs. Verlierst du keinen Gedanken darüber?"

 

"Was sollte mir das bringen? Ich denke an das Hier und Jetzt. Das was noch kommen wird werde ich ohnehin nicht ändern können. Irgendwann kommt der Tag, dann trennen wir uns. Aber ob der Tag morgen, nächste Woche oder nächstes Jahr ist, ist nicht von Bedeutung."

 

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Nach dem Knall ist vor dem Knall

Möttchen berichtet

Dieses Jahr haben wir in weiten Teilen der Schweiz Glück gehabt. Die grosse Trockenheit hat verhindert, dass die Knallköpfe am 1. August ihrem lauten Hobby frönen konnten. Wir Haustiere und unsere Fell- und Federfreunde in Flur und Wald waren sehr erleichtert!

 

Die Hitzeperiode wird aber nicht bis zu Silvester anhalten. Das bedeutet: in spätestens 5 Monaten haben wir wieder die Situation, dass geböllert und geknallt wird, was das Zeug herhält.

 

Nun reagieren nicht alle Hunde gleich auf plötzliche und laute Geräusche. Geräuschangst zeigt sich sehr unterschiedlich und kann sich zwischen einer kurzen Orientierungsreaktion bis hin zu grossem Stress und Angst/Panik bewegen.

 

Ist die Stressreaktion an der Körperoberfläche, bzw. im Verhalten sichtbar, können einzelne der folgenden Stresszeichen in unterschiedlicher Intensität beobachtet werden:

-       Hecheln mit stark zurückgezogenen Lefzen (sogenanntes Stressgesicht)

-       flache und schnelle Atmung

-       Unruhe, hin- und herlaufen

-       angespannte Zunge mit aufgerollten Rändern

-       verstärkter Speichelfluss

-       Schwitzen an den Pfoten

-       erweiterte Pupillen

-       in den Augen ist viel Weiss zu sehen (Wal-Augen)

-       Schuppenbildung auf dem Fell

-       Durchfall/häufiges Urinieren

 

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Ein Tag im Leben von ...

Oder - als Mensch mit Hund hat man es auch nicht immer einfach! :-)

Text: Netzfund | Verfasserin unbekannt 

 

Foto: cumcane familiari
Foto: cumcane familiari

“Hey, nehmen Sie Ihren Hund gefälligst an die Leine”, schnauzt mich der Jäger an und unterbricht damit den bisher sehr friedlichen Spaziergang mit meinem Hund ziemlich schroff. Ob er die schöne, grüne Schleppleine übersehen hat?


“Guten Tag”, entgegne ich freundlich lächelnd, “mein Hund ist doch angeleint”. Muffin, mein Fellkind, unterstützt unsere friedliche Gesinnung mit Ganzkörperbegegnungsfreude Stufe III, also intensivem Gezappel.

“Ständig wird das Wild durch streunende Hunde aufgescheucht”, motzt der Waidmann weiter. “Da lobe ich mir Dänemark. Bumm. Erledigt!”


“Schauen Sie mal”, sage ich vermittelnd, “das eine Ende der Leine habe ich in der Hand und das andere Ende habe ich vorsorglich an meinen Hund geknotet. Sie können deutlich erkennen, dass mein Hund gar nicht überall hingehen kann, wo sie will. Ist doch alles gut!”


“Auch noch diskutieren. Nichts als Ärger mit den Hundehaltern!”, schmipft der Jägersmann, lässt uns ratlos zurück und verschwindet schnaufend im Dickicht. 

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Kühle Tipps für heisse Tage!

Möttchen berichtet

Viele Menschen freuen sich tierisch, wenn's endlich Sommer wird. Es bedeutet nämlich lange Tage, laue Nächte, viel draussen sein und Balkonien oder den Garten geniessen - das gefällt vielen 2-Beinern!

 

Für uns Hunde ist der Sommer grundsätzlich auch toll. Damit wir ihn aber richtig geniessen können gilt es, ein paar wichtige Dinge zu beachten. 

 

=> Wir Hunde können nicht wie ihr Menschen schwitzen (nur an den Pfoten und auf dem Nasenspiegel haben wir ein paar Schweissdrüsen) und so unsere Körpertemperatur regulieren. Wir erleiden also viel schneller als ihr einen Hitzschlag. Unsere Möglichkeit Wärme abzugeben, geschieht vor allem über das Hecheln. Das verdunstet viel Flüssigkeit und deshalb ist es wichtig, dass wir immer genügend Wasser zur freien Verfügung haben und auch auf dem Spaziergang immer wieder die Möglichkeit geboten bekommen, zu trinken.

Die Körpertemperatur regulieren wir Hunde vor allem über Hecheln (Foto Pixabay)
Die Körpertemperatur regulieren wir Hunde vor allem über Hecheln (Foto Pixabay)
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Reif für die Insel?

Möttchen berichtet

Ja, ich bin reif für die Insel, liebe Blogleserin und lieber Blogleser. Und das gerne jeden Tag!

Reif für die Insel bin ich aber nicht, weil ich völlig ausgepowert bin und an einem Burnout entlang schramme...

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Die Abwechslung macht's!

Möttchen berichtet

Ich habe im Artikel "Nackt auf Spaziergang" darüber berichtet weshalb es Sinn macht, uns Hundefreunde unterwegs für gutes Verhalten zu belohnen - und zwar gerne auch immer wieder mal mit Futter!

Jetzt gilt es aber dabei zu beachten, dass gut gemeint nicht immer gut gemacht ist. Wenn ich beispielsweise immer das gleiche öde Trockenfutter direkt grad von Esther's Hand zwischen meine Beisserchen platziert bekomme, dann ist das sehr schnell sehr langweilig und die Belohnung wird vorhersehbar - also überhaupt nicht mehr überraschend.

Damit ich bei guter Laune gehalten werden kann und es für mich immer wieder spannend bleibt was aus Esther's Tasche hervor gezaubert wird, bekomme ich unterschiedliche Futterbelohnungen auf ganz unterschiedliche Art und Weise verabreicht.

 

Zum Beispiel:

-> mein Futter wird gekegelt -> wenn ich nämlich nicht dem Rabenvogel hinterher
  düse sondern zu Esther zurückkehre, kommt diese Art der Futterbelohnung auch
  grad noch meinem Bedürfnis "rennen und verfolgen" entgegen.

-> Käsebröckchen aus dem Baumstamm raus pulen -> eine Gratisrunde Physiothera-
  pie ist auch grad mit dabei. :-) Aber Achtung: Bei Hundefreunden mit Rücken-
  beschwerden  bitte zuerst prüfen, ob das Hochstehen keine Schmerzen verur-
  sacht.

-> Ein Futterüberraschungs-Päckli schreddern - das macht nämlich so richtig Laune!

-> Futter fischen - nicht nur im Sommer ein grosses Vergnügen!

 

Schaut mal , wir machen das so:

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Der Tutnix

Möttchen berichtet

Ich nehme an, diese Situation kommt vielen von euch bekannt vor: Ihr seid unterwegs auf Spazottel, euern Hundefreund führt ihr - aus welchem Grund auch immer - an der Leine. Plötzlich kommt euch ein anderer Hundekumpel entgegen, nicht angeleint. Seine Bezugsperson ist - wenn überhaupt - nur schemenhaft am Horizont zu sehen. Übers Feld ist noch der beschwichtigende Ruf zu hören: "Der tut nix, der will nur spielen!"

Foto: Pixabay
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Nackt auf Spaziergang?

Möttchen berichtet:

Sagt mal, liebe Hundemenschen, kennt ihr auch Leute in eurem Umfeld, die ihrem Hund unterwegs auf Spazottel das trockenste Leckerli nicht gönnen mögen? Also solche, die sozusagen „blutt“ auf Spaziergang gehen und nichts, aber auch gar nichts - ausser hoffentlich dem Kackbeutel -  für den Hundefreund mit dabei haben?

Mit dem Argumentarium "Gegen die Futterbelohnung unterwegs" beschäftige ich mich im heutigen Blog-Artikel. Vielleicht findet ihr dabei ja das eine oder andere Argument, das ihr in Diskussionen mit Nackt-Gehern unter den Hundemenschen einbringen könnt. ;-)

Werden diese nämlich gefragt, weshalb sie keine Belohungshäppchen mitnehmen, kommen oft folgende Antworten:

Foto: Pixabay
Foto: Pixabay

Antwort 1: Ich will nicht zum Futter-automaten degradiert werden!

Ok, wer will schon so was Technisches wie ein Futterautomat sein. Verstehe ich also gut. Aber - so ganz ohne Fütterung des Hundes kommen doch auch diese Menschen nicht aus, oder? *grübel-studier* Weil - sonst würde der Hundekumpel nämlich gar nicht mehr unter den Lebenden weilen, da inzwischen verhungert und die Diskussion, ob oder ob nicht mit Futter unterwegs belohnt werden soll, könnten wir uns sparen. Konkret meinen diese Menschen wohl: sie wollen draussen nicht zum Futterautomaten degradiert werden und den Hund mit Leckerli für schönes Verhalten belohnen...

Aber es ist eben schon so: mit jemandem zusammen essen, sein Essen teilen, jemandem Essen geben - das gehört unter Säugetieren zum sozio-positiven Verhalten und hat absolut nichts mit einem technischen Futterautomaten gemeinsam. Zusammen essen oder jemandem Essen geben gehört zum Bindungsverhalten und stärkt dieses. Und das ist ja etwas, das praktisch alle Hundemenschen wünschen und anstreben: eine feste und sichere Bindung zum Hundefreund. :-)

 

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Was haben eine Giraffe, ein Fuchs und ein Rehkitz mit Weihnachten zu tun?

Möttchen berichtet:

Ihr habt keine Idee, welchen Bezug diese Fellfreunde zu Weihnachten haben könnten? Ok, dann verrate ich es euch! :-)

 

Vor ein paar Tagen habe ich zugehört wie Esther sich mit Freunden darüber unterhalten hat, wie das so war - Weihnachten früher, als Kind und was man sich unter den Tannenbaum gewünscht hat. Und wen wundert's - Esther's Wünsche hatten fast ausschliesslich mit Tieren zu tun.

Sich einen Hund oder eine Katze oder ein Pony wünschen, das wäre ja irgendwie normal, würde ich mal behaupten. 

Esther jedoch versuchte ihre Eltern zu überzeugen, dass eine Giraffe perfekt in die Familie passen würde. Auf die Frage ihres Vaters, wo dieses Tier mit dem langen Hals denn wohnen sollte, hatte Esther die glänzende Idee, in der Garage ein Loch in die Decke zu schlagen. Damit wäre das Wohnproblem nämlich gelöst – meinte sie – und der Kopf der Giraffe wäre zudem direkt vor ihrem Schlafzimmerfenster. Eine ideale Ausgangsposition für Fütterung und Streicheleinheiten.  :-)

Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass ihre Eltern hart geblieben sind und es keine Giraffe zu Weihnachten gab... Genauso wenig wie ein Fuchs als Spielkamerad ins Haus kam und auch das sehnlichst gewünschte Rehkitz namens Bambi ist nie eingezogen.

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Spiel oder Ernst? Spass oder Stress?

Möttchen berichtet

Foto: Pixabay
Foto: Pixabay

Vor ein paar Tagen sind wir am Waldrand einem panisch um sich blickenden  und hektisch hin- und her rennenden Hundekumpel be-gegnet. Von seiner Bezugs-person war weit und breit nichts zu sehen.

Mir war der hübsche junge Hundemann grad auf den ersten Blick sympathisch und ich habe ihn zum Spiel aufgefordert. Doch da war nichts zu machen. Er war zu gestresst und hatte zu viel Angst, als dass er sich hätte auf ein Spiel einlassen können.

 

Während Esther und ich noch überlegten, was wir mit dem Hundemann machen sollen, kam quer durch den Wald eine Frau auf uns zu gesteuert. Über das ganze Gesicht grinsend sagte sie zu ihrem Hundekind:

„Siehst du? So kann es kommen, wenn du nicht auf mich achtest. Plötzlich bin ich dann nämlich weg!“

Ungefragt erklärte uns die Frau, dass sie sich ab und zu auf dem Spaziergang verstecke damit ihr Hund lerne, sie nicht aus den Augen zu lassen und immer mit einem Teil der Aufmerksamkeit bei ihr zu sein. Sie würde das spielerisch auf diese Art trainieren und es funktioniere ganz oft super gut. Sie und ihr Hund hätten viel Spass dabei. Mit einem fröhlichen „Tschüss“ drehte sie sich um und ging zügig des Weges, ihren Hund im Schlepptau.

Mal ganz abgesehen von den Nebenwirkungen, die dieses Versteckspiel haben kann,
-> es kann den Trennungsstress aktivieren und der Hund bekommt evtl, plötzlich auch
   Panik, wenn er alleine zu Hause gelassen wird...
-> es kann das Vertrauen in die Bezugsperson schwächen, weil sie nicht verlässlich
   ist...
-> die Erwartungssicherheit wird geschwächt und das ist ein enormer Stressor im
   Hundealltag

sieht ein Hund der Spass hat, sich freut und spielt, definitiv anders aus als dieser arme Hundefreund! Wetten, dass der an dieser Art "Versteckis" absolut keine Freude hatte?

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Wiedersehen macht Freude

Möttchen berichtet

Foto: E. Hufschmid
Foto: E. Hufschmid

Esther sagt, dass es in unserem Zusammenleben 2 wichtige Dinge gibt, die wir gut beherrschen müssen:

- den sicheren Rückruf und

- das Locker-an-der-Leine-laufen.

Wenn diese beiden Verhalten gut funktionieren, kann sich nämlich ein Mensch-Hund-Team schon ziemlich locker und entspannt im Alltag bewegen.

Heute will ich euch etwas zum Rückruf erzählen.

Viele Menschen meinen ja, das sei ein ziemlich einfaches Verhalten, das der Hund können müsse. Er muss ja nur auf das Wortsignal oder auf den Pfiff zu seinem Menschen zurückkommen - und basta.

 

ABER – es ist halt schon bizzi komplizierter. Denn das Verhalten „Zurück zu meinem Menschen“ baut sich aus verschiedenen kleinen Teilschritten zusammen – es ist eine Verhaltenskette.

 

Nehmen wir mal an, ich bin grad mit meiner Aufmerksamkeit sehr die Hundewelt abgetaucht und intensiv mit der systematischen Untersuchung einer hochinteres-santen Schnüffelstelle beschäftigt. Und genau in diesem Moment kommt Esther’s Signal, das mich zu ihr zurück ruft.

Ich muss nun... 

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Besuch für Flocke

Ein Video von Brit und Flocke

Heike Haase, Züchterin der "Kromis vom Hoppenberg", macht mit ihren Hunden bevorzugt Tricktraining.

"Schon in den allerersten Wochen mit Brit hatte ich bemerkt, dass die Kleine ganz versessen darauf war, Neues zu lernen. Also setzte ich den Clicker ein, um ihr kleine Tricks beizubringen. Auch die Grunderziehung verpackte ich in Spielchen und Trickübungen, so dass es uns beiden nie langweilig wurde. Noch immer gerät sie ganz aus dem Häuschen, sobald ich den Clicker in die Hand nehme. Begeistert macht sie mit, egal ob ich etwas Neues mit ihr einüben oder auf bekannten Tricks aufbauen will. Auch Flocke ist ein begabter Trick-Hund, allerdings hat sie nicht diesen starken Ehrgeiz, den Brit zeigt, und ihre Konzentration lässt schnell nach. Daher arbeite ich mit ihr eher in kleinen Schritten und kurzen Intervallen."

 

Das nachfolgende Video zeigt, wie Brit und Flocke einen gemütlichen Nachmittag miteinander verbringen. :-))

 

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Auf Kooperation gebürstet

Möttchen berichtet:

Foto: Brigitte Kreisl / www.brigittekreisl.ch
Foto: Brigitte Kreisl / www.brigittekreisl.ch

Letzthin hat Esther zu mir gesagt, dass ich wirklich pflegeleicht bin - und hat mein Fell damit gemeint.

Zwei Mal im Jahr verliere ich über einen kurzen Zeitraum ziemlich Haare. Dann werde ich bizzi öfter gebürstet und sie muss halt einmal mehr mit dem Staubsauger durch die Wohnung. Aber sonst ist mein Fell - wie gesagt - pflegeleicht.

 

 

Bürsten ist für mich grundsätzlich ok. Vor allem am Hals und unter den Ohren mag ich es. Weniger gerne habe ich es an den Hinterbeinen und an der Rute. Manchmal muss da aber halt irgendwelches Geäst oder Kletten, die ich aus dem Wald mitgebracht habe, raus gebürstet werden. Und das hab ich eben nicht so gerne. In so einer Situation habe ich auch schon mal kurz geknurrt und Esther damit gesagt: Bitte aufhören! Das hat sie natürlich respektiert, beziehungsweise sie hat mich zum Abschluss der Pflegeeinheit noch kurz an einer Stelle gebürstet, wo ich es sehr gerne habe und dadurch einen emotional positiven Punkt hinter die Pflegeaktion gesetzt.

 

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Alle Jahre wieder...

... knallt's am 1. August!  :-((

Wie ihr eure Tiere am 1. August unterstützen könnt, habe ich im Blogartikel "Trösten tut gut" im letzten Jahr bereits beschrieben.

Ihr findet hier zum Text.

 

Wir wünschen euch, euren Pfotenkindern aber auch allen Fell- und Federfreunden in Stall, Feld und Wald einen möglichst knallarmen 1. August.

 

Mit liebem Berggruss

Esther & Nayeli

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Wortsignale aufpolieren

Möttchen berichtet

Lieber Hundekumpel - funktioniert das bei euch so?

Dein Mensch ruft zuuuuuuu miiiiiir und bevor er überhaupt in seine Tasche greifen und die Belohnung hervorkramen kann, stehst du schon voller Freude vor ihm und schaust ihn erwartungsvoll an: "Du hast gerufen, mein lieber Mensch? Hier bin ich!" 

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Knurren erlaubt!

Möttchen berichtet:

Bleib weg! Komm nicht näher! (Foto Pixabay)
Bleib weg! Komm nicht näher! (Foto Pixabay)

Ich lebe ja nun bereits über anderthalb Jahre hier in der Schweiz in meinem neuen Leben. Ich habe tolle Fortschritte gemacht und lerne natürlich immer noch und immer wieder Neues dazu.

Aber ich lerne auch um! Umlernen ist nämlich genauso wichtig wie neu lernen!

So habe ich zum Beispiel in meinem alten Leben gelernt, dass ich fremden Menschen und speziell fremden Männern gegenüber sehr, sehr vorsichtig sein muss, mich besser nicht berühren lasse und guten Abstand zu ihnen halte. Weil - sicher ist sicher!

 

Um mein Distanzbedürfnis richtig deutlich zu machen, hat mir Knurren jeweils gut geholfen. Die meisten Menschen haben nämlich auf mein Gebrummel hin ihre Hände zügig wieder zu sich zurück genommen. Ich habe also gelernt - wie viele Kumpels von mir auch - dass mir Knurren Erfolg bringt.

Nayeli bei der Übernahme 2015: Sie war verängstigt, wollte die Distanz zu mir maximal gross halten und hätte sich wohl am liebsten irgendwo verkrochen.
Nayeli bei der Übernahme 2015: Sie war verängstigt, wollte die Distanz zu mir maximal gross halten und hätte sich wohl am liebsten irgendwo verkrochen.

Selbstverständlich knurre ich aber nicht einfach so drauflos. Ich bemühe mich jeweils schon zuerst deutlich zu machen, dass ich jetzt grad bizzi mehr Distanz brauche und nicht berührt werden will. Mein Bedürfnis nach Distanz zeige ich, indem ich mich zum Beispiel abwende, die Rute einziehe, mich abducke oder mich bis ans Leinenende zurück zu ziehe. Erst wenn diese Kommunikationssignale nicht zum Erfolg führen - das heisst, ich die für mich nötige Distanz zum angsteinflössenden Menschen nicht herstellen kann - knurre ich.

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Big Mama Is Watching Me!

Möttchen berichtet:

Alle diejenigen unter euch, die mich in den letzten Monaten mal persönlich unterwegs angetroffen haben, denen ist das kleine weisse Ding am Brustgeschirr auf meinem Rücken sicher aufgefallen.

Esther wurde ab und zu darauf angesprochen und der Eine oder die Andere hat sogar gemeint, das wäre so ein PetSpray-Gerät, mit dem Esther mich auf Distanz mit einem Spraystoss erschrecken kann, wenn ich was Unerwünschtes tue (in der Werbung heisst es beschönigend „...den Hund aus der Distanz an gewünschte Verhaltensweisen erinnern.“ *hüstel* ...).

Nein, sowas käme natürlich nie an mein Brustgeschirr oder Halsband!

Das, was ich mit mir herum trage ist ein GPS Gerät. Ich bin also draussen unter dauernder Kontrolle. Eben – big Mama is watching me!

Der Grund ist folgender:

Im letztjährigen Sommerurlaub - wir waren grad mal den ersten Tag in den Bergen - habe ich mich mitten im Dorf über etwas sehr erschrocken und einen Hüpfer zur Seite gemacht. Esther ist darauf hin die Flexi-Leine aus der Hand geflutscht und auf den Boden gefallen. Das hat ausgereicht, dass bei mir alles auf Reflex geschaltet hat und ich mich in Panik auf und davon gemacht habe.  Und glaubt mir – ich bin in solchen Momenten richtig, richtig schnell. Innerhalb weniger Sekunden war ich wie vom Erdboden verschluckt!

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Die Pflicht mit der Leine

Möttchen berichtet

Heute waren wir im Wald unterwegs. Ich liebe es sehr, den vielen Gerüchen nachzuschnuppern, die Vögel zu beobachten, Pferdepralinen zu fressen und mich einfach an allem zu erfreuen, was der Wald so zu bieten hat. Damit ich trotz Leinenpflicht einen kontrollierten Freiraum geniessen kann, führt Esther mich an der 15 Meter Schleppleine am Brustgeschirr.

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Ich renne, also bin ich!

Möttchen berichtet

Ich habe euch ja auch schon erzählt, dass ich für mein Leben gerne rumdüse.

Wenn ich so ein Renn-Flash habe (Esther sagt dem so), passe ich also auch nicht mehr richtig gut auf, wo ich hin renne und was mir da alles im Weg sein könnte. Aber bis heute ging Göttin sei Dank immer alles gut und ich habe mir noch nie weh getan. Und je besser mein Muskelaufbau ist, desto geringer ist auch die Gefahr, mich zu verletzen.

 

In meinem alten Leben hatte ich wohl nur wenig Bewegungsfreiraum. Esther meint, dass ich wohl auch in diesem Bereich noch bizzi was aufholen muss... :-)

 

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Darf ich vorstellen? Pfui!

Möttchen berichtet:

Kennt ihr den?

Treffen sich zwei Hunde. Sagt der eine: "Ich bin Fifi - und wie heisst du?" Sagt der andere: "Ich heisse PFUI, manchmal bin ich aber auch der LASS DAS oder der NEIN. "

 

Und wie ist das bei euch zu Hause? Sagt ihr eurem Hundefreund häufig „Nein“ oder „Pfui“ wenn er was tut, das grad nicht so gut passt?

Wenn ja - habt ihr euch schon mal überlegt, was dieses Nein oder Pfui für euren Hund denn genau bedeuten soll? Zu was es ihn veranlassen soll? Heisst es für den Hundefreund

- die Hausschuhe von der Oma nicht zerkauen?

- keine Buddellöcher in den Rasen machen?

- nicht zum Hundekumpel rennen?

- keine Pferdeäpfel vom Boden fressen?

- nicht an der fremden Tante mit den weissen Hosen hoch stehen?

... oder noch was ganz anderes?

Gar nicht so einfach für uns zu wissen, was unser Mensch mit dem "Pfui" jetzt genau von uns will!

 

Ich heisse Pfui - und wer bist du?
Ich heisse Pfui - und wer bist du?
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Nayeli - Allein zu Haus

Möttchen berichtet

Zugegeben, das ist bizzi geschummelt.  So ganz stimmt das nicht mit dem „Nayeli - Allein zu Haus“. Seit ich hier bei Esther und Ruedi lebe, musste ich noch nie völlig alleine bleiben. Weil – ich kann das eben noch gar nicht, ich habe nämlich Trennungsstress.

 

Als ich so ca. 3 Wochen hier war, musste  Esther für ein paar wenige Minuten aus dem Haus gehen. Sie hat mich aber nicht alleine gelassen, Ruedi war noch da. Trotzdem war ich ziemlich gestresst, habe hinter der Haustüre gewinselt und wollte Esther so zurück rufen. Als das nicht klappte,  musste ich auf den Flurteppich pieseln - aus lauter Sorge weil sie weg war.  Ich habe mich also wirklich ziemlich, ziemlich aufregen müssen. 

... da ist sie raus gegangen...
... da ist sie raus gegangen...
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Winter Wunderland

Esther berichtet

Der Winter hat endlich Einzug gehalten! Ausgelassen im Schnee herumzutollen - das lieben viele Hunde (und ihre Menschen)!

Foto pixabay

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Die ein bisschen andere Weihnachtsgeschichte

Es war einmal...

... ein kleines Fischerdorf am Meer.

Kurz vor Weihnachten kam ein starker Sturm auf, der sich zu einem richtigen Orkan entwickelte. Das Meer war sehr aufgewühlt und meterhohe Wellen brachen sich mit lautem Getöse am Strand.

 

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1. Kriegetag

Esther berichtet

1 Jahr ist es heute her, dass wir Nayeli, das kleine Zaubermöttchen, den Chaoszwerg, unsere Madame GutGelaunt von der Tierschutzorganisation übernehmen und zu uns nach Hause bringen konnten.

Wenn ich unser fröhliches Hundekind heute so anschaue dünkt es mich, es sei viel, viel länger her, seit  wir sie adoptiert haben.

Auch meine Notizen und Beobachtungen der ersten Zeit beschreiben einen ziemlich anderen Hund als den, den ich heute an meiner Seite habe! ;-)

Wie gut ist es zu wissen, dass sich Angsthunde wie Nayeli gut erholen können, wenn sie freundlich behandelt werden und ohne Druck und Strafe lernen können. Es braucht ein bisschen Geduld, Wissen und gewaltfreies Training - aber es lohnt sich so sehr!

 

Unser erster Kontakt am 28.11.2015:

alles - inkl. Esther - war soooo gruselig!

Heute - Entspannung mit Körperkontakt, das höchste der Gefühle!


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Wer suchet, der findet!

Möttchen berichtet

Oder ich könnte auch sagen: Wer suchet, hat Spass! Denn wie viele meiner Hundekumpels auch, mache ich sehr gerne Suchspiele. Etwas suchen, finden und es dann fressen oder damit spielen dürfen – das macht so richtig Laune!

Zu Hause habe ich beispielsweise den Schnuffelteppich oder das Schnuffel-Pad, in dem Leckerli für mich versteckt sind. 

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Das Geschenk

Ein Kurzfilm mit Auszeichnung

Der Film "The Present" ist als Abschlussarbeit an der Filmakademie Baden Württemberg entstanden. Dieser Kurzfilm wurde seit der Veröffentlichung 2014 mit über 50 Festival-Awards ausgezeichnet. Ist es auf den ersten Blick vielleicht noch irritierend, dass ein Junge ein Hund geschenkt bekommt, damit dieser ihn von seiner Spielkonsole weg nach draussen lockt, so wird am Ende klar, dass dahinter eine andere Botschaft steckt...

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Sachkundenachweis

Heute überlässt Nayeli alias Möttchen ihrer Esther die Tastatur. Das, was da in Bundesbern zum SKN entschieden worden ist, kann nämlich kein Hund nachvollziehen, meint sie und zieht sich mit einem Kopfschütteln auf ihre Decke zurück.

Jetzt erst recht!

Foto: Pixabay
Foto: Pixabay
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Darf er auf's Sofa?

Kreative Lösung für kreative Hunde - auf bayrisch


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Meine Hobbys und ich

Möttchen berichtet

Und? Was macht ihr so den lieben langen Tag? Womit beschäftigt ihr euch?

Also ich, ich habe ganz viele Hobbys, denen ich nachgehe - oder gerne nachgehen würde, würde ich nicht daran gehindert.

 

Nicht ausleben darf ich zum Beispiel das Hobby Menschenkacke fressen. Das verunmöglicht mir Esther, wann immer sie kann. Sie ist darin zwar ziemlich gut, aber nicht immer gut genug. Manchmal schaffe ich es, mich an diesen braunen Haufen gütlich zu tun, bevor Esther es merkt und mich davon weg motivieren kann. Sie nervt sich dann jeweils schon bizzi. Also weniger über mich als über die Leute, die ihre Geschäfte einfach so im Wald zurück lassen. Schliesslich nehmen wir unser Zeugs – also Esther meines – auch immer auf und bringen es zum Abfallkübel. Ok, aber das war jetzt nur so ein Beispiel dafür, was ich nicht tun sollte.

 

Ganz zuoberst auf meiner Hobby-Liste stehen sowieso andere Sachen. Ich finde es nämlich total cool, mit den Augen die Umgebung nach Vögel abzusuchen und – wenn sich dann einer ganz frech ein paar Meter vor uns auf den Weg setzt – diesen zu beschleichen. 

 

Dog-TV: es läuft grad die Sendung mit den Vögeln :-) Mein Hobby "beobachten" kann ich auch zu Hause ausleben
Dog-TV: es läuft grad die Sendung mit den Vögeln :-) Mein Hobby "beobachten" kann ich auch zu Hause ausleben
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Hunde-Baukasten

Möttchen wünscht ein kreatives Wochenende!

Wenn du deinen Hund bei ikea kaufst und dann versuchst, ihn selbst zusammen zu bauen... :-)
Wenn du deinen Hund bei ikea kaufst und dann versuchst, ihn selbst zusammen zu bauen... :-)

Mit wedeligen Grüssen

eure Nayeli

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Die Wahl haben

Möttchen berichtet

In meinem Blogartikel "Nayeli for President" habe ich euch ja verraten, dass ich nienimmer die Absicht habe, die Herrschaft über meine Familie oder die Schweiz oder die Welt zu erlangen. Mir gefällt es nämlich ganz gut so, wie es ist.

 

Und bei uns ist es ja sowieso so, dass Esther in vielen Dingen das Sagen hat. Sie bestimmt zum Beispiel, wann wir raus gehen... wann ich mein Futter bekomme... was im Napf drin ist... wann Bettruhe ist... ob die Türe zur Terrasse geöffnet bleibt... was ich zum Spielen zur Verfügung habe... ob sie Zeit zum Kuscheln mit mir hat... und vieles andere mehr.  

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Trösten tut gut!

Möttchen berichtet

Am 1. August feiern die Menschen den Geburtstag der Schweiz. Das ist ja per se etwas Schönes – wenn es nur nicht mit solch einem Geknalle und Geböllere verbunden wäre! Das zumindest finden viele Hundekumpels von mir wie auch die Fell-, Feder- und Wollfreunde in Stall, Feld und Wald.

Foto: pixabay
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Ohne Worte

Möttchen berichtet

Heute sag ich nichts... Heute dürft ihr einfach nur gucken!

 

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Nayeli for President

Möttchen berichtet

Foto: pixabay
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Ha, ha - ich und Präsidentin - das ist natürlich nur ein Witz! *kicher* Wie sollte denn ein kleines Hundemädel wie ich das auch machen können, ein Land oder einen Kontinent oder gar die Welt zu regieren...??? (Obwohl es für die Welt mit Sicherheit besser wäre, einer meiner Kumpels würde nächster Präsident der USA als dieser Mister Trump!)

 

Aber echt, es gibt immer noch und immer wieder Menschen, die genau das behaupten! Dass wir Hunde nämlich in unseren tiefen Rangstatus eingewiesen werden müssen, damit wir nicht meinen, wir seien die Grössten! Nein die Weltgrössten! Und meinen, wir müssten die Weltherrschaft übernehmen. 

Es gibt also Leute die sind überzeugt, so Hunde wie ich zum Beispiel würden laufend austesten, ob sie die Menschen und die Welt nicht eventuell doch dominieren könnten. Wir Hunde hätten nämlich das Dominanzstreben sozusagen in unseren Genen!

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Leben mit dem Katzentier

Möttchen berichtet

Beim Start in mein neues Leben musste ich mich an extrem viel Neues gewöhnen und täglich Neues lernen!

Zum Beispiel:

Mein Spiegelbild nicht verbellen... in der Box Down-Time machen und entspannen, während Esther für mich nicht zu haben war... das Autofahren nicht mehr zum Ko*** finden... mich auf Frischfütterung umstellen... Ferien machen... komische Geräusche im Haus nicht beachten und vor allem nicht kommentieren... meine Geschäfte nicht in der Wohnung verrichten...  relativ entspannt beim Tierarzt sein... mit dem Zug und dem Bus fahren... und Vieles mehr! Das alles war also schon ziemlich anstrengend! Aber natürlich haben wir uns viel Zeit gelassen und tun das auch heute noch! So ganz nach dem Motto: Gut Ding will Weile haben!

 

Im neuen Zuhause gab’s auch noch ein schwarzes Katzentier. Ganz zu Beginn hat  Naira la Principessa – so heisst sie – im Büro von Esther gewohnt. Da durfte ich nicht rein, eine Kindersicherung hat mich daran gehindert. Ich bin dann ab und zu einfach davor gestanden und habe die Samtpfote beobachtet. Wenn ich ruhig zu ihr hingeschaut habe, gab's von Esther ein "click" und ein Bröckchen Futter ist zu mir geflogen. So habe ich schnell gelernt, dass sich das ruhige "Büsi-gucken" für mich lohnt!

 

Naira konnte entscheiden, ob und wann sie nach vorne ins Wohnzimmer oder in die Küche kommen wollte. Am Anfang ist sie nur nachts, wenn ich sicher in der Box versorgt war, ins Schlafzimmer gekommen und hat sich ihre Streicheleinheiten und ihre Kuschelzeit bei Esther abgeholt. Bald schon aber hat sie sich auch tagsüber nach vorne gewagt. Die ersten Male, als sie ins Wohnzimmer kam, habe ich sie schon bizzi angepöbelt - knurren und wuffen und so. Esther hat mich u.a. deshalb in der ersten Zeit noch mit der Hausleine gesichert, damit sie mich im Kontakt mit der Principessa besser managen kann. 

Thunder-Shirt, Geschirr und Hausleine gehörten zur Grundausstattung am Anfang auch im Haus dazu
Thunder-Shirt, Geschirr und Hausleine gehörten zur Grundausstattung am Anfang auch im Haus dazu
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Nicht locker lassen gewinnt!

Möttchen berichtet

Esther sagt, ich bin echt geschickt mit meinem Fang! Ich kann ganz viele unterschiedliche Dinge gut halten und tragen (oder auch bearbeiten...)

Sehr gerne trage ich zum Beispiel meine Futterbälle mit mir rum. Und wenn's um die geht, kann ich also so richtig, richtig ausdauernd sein! 

 

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Ich glaub, mich küsst ein Hirsch

Möttchen berichtet

Nayeli und Frau Hirsch
Nayeli und Frau Hirsch

Auf einem unserer Spaziergänge sind wir zum Wildgehege. Esther wollte wissen, wie ich auf das Rotwild und die Rehe reagiere.

Zuerst - es waren noch keine Tiere zu sehen aber zu riechen - habe ich versucht, unter dem Zaun durch ins Gehege zu gelangen. Durfte ich aber nicht. Esther hat gesagt: "komm, wir gehen weiter!"

 

Plötzlich habe ich die Tiere in der Ferne gesehen. Ich musste gucken, und gucken und gucken und schnuppern. Aber ich bin also weder hysterisch geworden noch musste ich bellen oder mich in die Leine hängen. Ich war einfach nur sehr interessiert.

 

Und dann - ihr glaubt es nicht - hat sich eine Hirschfrau aus der Gruppe gelöst und ist zu uns an den Zaun gekommen. Ich war hin- und hergerissen zwischen fasziniert sein, aufgeregt sein, hin wollen und wieder weg rennen.

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Hundekumpel

Möttchen berichtet

Ich liebe es, wenn wir auf Spaziergang Hundekumpels treffen! Und dies ganz unabhängig davon, ob der Kumpel klein, mittel oder gross, dick oder dünn, Bub oder Mädel, alt oder jung ist... Hauptsache nett!

Inzwischen kenne ich also bereits einige: zum Beispiel den Eros, den Edgar, den Tobi, die Nyma, den Nawaho, den Whisky, die Zora, den Lord, die Cinta, den George und natürlich alle Hundekumpels von Esther's Trainerinnen in der Ausbildung bei cumcane familiari.

 

Oft reicht mir schon die Anwesenheit eines Hundes, damit ich vor lauter Freude meine Kreise auf der Wiese ziehe und rumzudüse.

Aber am schönsten ist es natürlich schon, wenn ich mit dem Gspändli richtig rennen oder spielen kann. Das kann ich nämlich richtig gut. Seht selbst: 

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181 Tage im neuen Leben

Möttchen berichtet

Na, was sagt ihr dazu? Das Portrait links hat Esther kurz nach meiner Ankunft gemacht, das rechte Bild ist nach sechs Monaten entstanden. Ich bin kaum wieder zu erkennen - oder? Aber ich bin's also wirklich! Ehrlich!

Drei Tage im neuen Leben
Drei Tage im neuen Leben
Sechs Monate im neuen Leben
Sechs Monate im neuen Leben

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