Verstehen Sie Hundart?

Kommen Ihnen solche Gesprächssituationen bekannt vor?

Sie fühlen sich von Ihrem Gesprächspartner missverstanden... Sie wissen nicht, was genau von Ihnen verlangt wird... Sie können die Reaktion Ihrer Gesprächspartnerin nicht nachvollziehen...

Eine klare und eindeutige Kommunikation ist unter Menschen oft schon ziemlich schwierig. Wie schwierig muss es wohl für unsere Hunde sein zu verstehen, was wir von ihnen wollen? Der sogenannte Ungehorsam von Hunden hat häufig mit einer unklaren Kommunikation seitens des Menschen zu tun. Eine deutliche und klare Kommunikation ist aber Voraussetzung für jedes Verstehen und somit auch für das Lernen!

 

Wenn ich nur wüsste, was mein Mensch von mir will...?!?"
Wenn ich nur wüsste, was mein Mensch von mir will...?!?"

 

Damit die Verständigung zwischen Mundart und Hundart klappt und wir erwünschtes Verhalten zielführend trainieren können, setzen wir in der Arbeit mit Hunden Markersignale (Clicker, Markerwort) ein. Der Marker ist ein Kommunikationshilfsmittel und ermöglicht es, erwünschtes Verhalten zeitgenau zu markieren und zu belohnen. Er kündet dem Hund an: "Jetzt passiert etwas Gutes zusammen mit deinem Menschen!"

 

Foto: Sarah Koop
Foto: Sarah Koop

 

Sobald der Hund sicher gelernt hat, dass das Markersignal etwas Tolles ankündigt, können wir damit auch seine Stimmung positiv beeinflussen. Das ist gerade in der Arbeit mit Auslösern, welche die Erregung des Hundes steigern, wichtig.

 

 

Meine Lernarbeit basiert also auf wissenschaftlichen Erkenntnissen aus Lerntheorie und Verhaltensbiologie und beruht auf dem Prinzip der positiven Verstärkung. Das bedeutet, dass erwünschte Verhaltensweisen  durch Belohnungen verstärkt werden mit dem Effekt, dass der Hund schneller lernt und die erwünschten Verhalten länger, öfter, intensiver zeigt.

 

 

 

 

Folgende Grundprinzipien sind mir in der Umsetzung mit dem Mensch+Hund-Team wichtig:

 

-   Konzentration auf erwünschtes Verhalten.
-   Bedürfnisorientierte Belohnung von erwünschtem Verhalten des
    Hundes

-   Förderung des Hundes nach seinem individuellen Vermögen.
-   Unerwünschtes Verhalten vorausschauend verhindern.
-   Unerwünschtes Verhalten zügig unterbrechen ohne dabei den Hund
    zu bedrängen, zu hemmen, zu bedrohen, zu erschrecken und/oder
    zu ängstigen
.

 

Gewalt in der Hundeerziehung lehne ich ab! Wissen, Geduld, Vertrauen und Respekt bilden die gute Basis für eine sichere Bindung und ein entspanntes und zufriedenes Zusammenleben zwischen Ihnen und Ihrem vierbeinigen Freund.

 

Gerne unterstütze ich Sie auf diesem Weg.