Was haben eine Giraffe, ein Fuchs und ein Rehkitz mit Weihnachten zu tun?

Möttchen berichtet:

Ihr habt keine Idee, welchen Bezug diese Fellfreunde zu Weihnachten haben könnten? Ok, dann verrate ich es euch! :-)

 

Vor ein paar Tagen habe ich zugehört wie Esther sich mit Freunden darüber unterhalten hat, wie das so war - Weihnachten früher, als Kind und was man sich unter den Tannenbaum gewünscht hat. Und wen wundert's - Esther's Wünsche hatten fast ausschliesslich mit Tieren zu tun.

Sich einen Hund oder eine Katze oder ein Pony wünschen, das wäre ja irgendwie normal, würde ich mal behaupten. 

Esther jedoch versuchte ihre Eltern zu überzeugen, dass eine Giraffe perfekt in die Familie passen würde. Auf die Frage ihres Vaters, wo dieses Tier mit dem langen Hals denn wohnen sollte, hatte Esther die glänzende Idee, in der Garage ein Loch in die Decke zu schlagen. Damit wäre das Wohnproblem nämlich gelöst – meinte sie – und der Kopf der Giraffe wäre zudem direkt vor ihrem Schlafzimmerfenster. Eine ideale Ausgangsposition für Fütterung und Streicheleinheiten.  :-)

Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass ihre Eltern hart geblieben sind und es keine Giraffe zu Weihnachten gab... Genauso wenig wie ein Fuchs als Spielkamerad ins Haus kam und auch das sehnlichst gewünschte Rehkitz namens Bambi ist nie eingezogen.

Foto Pixabay
Foto Pixabay

Gerade in der Weihnachtszeit möchten viele Menschen ihren Kindern oder den Liebsten die Herzenswünsche erfüllen. Die Verlockung ist deshalb gross, das ersehnte Haustier - Hund, Katze, Hamster etc. - anzuschaffen.

Und so landen alle Jahre wieder Tiere als putzige Geschenke unter dem Weihnachtsbaum. Und genauso werden alle Jahre wieder Hunderte von Tieren nach Weihnachten in den ohnehin schon überfüllten Tierheimen abgegeben oder wahllos weiter verschenkt oder gar ausgesetzt!

Alle meine Blog-Leserinnen und Leser wissen natürlich dass die Entscheidung, einem Tier ein Zuhause zu bieten, sorgfältig gefällt und mit der ganzen Familie, dem Umfeld besprochen werden muss. Denn eine solche Adoption ist eine langfristige und verantwortungsvolle Aufgabe! Sie darf nicht nur mit dem Herzen entschieden, sondern muss auch mit Verstand angegangen, geplant und gefällt werden.

Deshalb ist es jedes Jahr immer wieder wichtig, möglichst viele Menschen darauf aufmerksam zu machen, dass...

...wir Tiere keine Weihnachtsgeschenke sind!

Wir sind Lebewesen und keine Handelswaren, die wie ein Pullover nach Weihnachten einfach wieder umgetauscht werden können.

 

Und genauso wichtig ist auch, dass...

Tiere bitte nie nimmer als billige Schnäppchen auf dubiosen Internetseiten bestellt werden! Mit einem Hundekauf dieser "Kofferraumwelpen" wird ein grausamer Welpenhandel unterstützt, denn diese Billighunde werden auf erbarmungslose Art und Weise vermehrt, unter schrecklichen Umständen gehalten, viel zu früh von den Muttertieren getrennt und es ist kaum bezifferbar, wie viele Tiere dabei qualvoll zugrunde gehen. (Quelle Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz)

 

Mein Dank geht an euch alle, die ihr durch Information mithelft, dass keine meiner Fell- Woll- und Federfreunde leichtfertig zu Weihnachten billig aus dem Internet gekauft und planlos verschenkt werden.

 

Gerne danke ich euch allen an dieser Stelle auch sehr herzlich für eure Blog-Treue im vergangenen Jahr!

 

Für heute bleibt mir nur noch, euch und euren 2- und 4-füssigen Lieben tierisch schöne Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen!

Wir lesen uns im 2018 wieder, versprochen!  :-))

 

Festlich-frohe Grüsse

eure Nayeli

 

p.s. Wer etwas gegen das Tierleid tun möchte, kann gezielt Tierschutz-Organisationen unterstützen oder für einzelne Tiere Patenschaften übernehmen und ihnen dadurch ihre Lebenssituation erträglicher machen.

Hundart engagiert sich gegen das Tierleid, indem regelmässig ein Teil der Kurseinnahmen in den Tierschutz fliessen. Die Schicksale der von Hundart unterstützten „Wegwerfpfoten“ können hier nachgelesen werden.

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